top of page

Teamkonflikte: Entstehung und Konfliktstile

Konflikte im Team sind dadurch gekennzeichnet, dass über eine vielleicht alltägliche Meinungsverschiedenheit hinaus starke Emotionen bei den Betroffenen auftreten.

Die Ursachen dieser Emotionen haben sehr oft mit der aktuellen Meinungsverschiedenheit nichts zu tun. Sie liegen häufig weit in der Vergangenheit und sind den Parteien oft gar nicht bewusst.


Gerade in Teamprozessen spielt es auch sehr oft eine Rolle, dass für die Einzelnen neben den Teamzielen noch andere, individuelle Ziele relevant sind, die sie nicht offenlegen wollen oder können.


Aktiv werden


„Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen"

Entstehung und Ursachen von Konflikten


Beispiele für solche individuellen Ziele sind „Profilierung“, „Nicht-schuldsein-wollen“ oder Ähnliches.

Die damit verbundenen Emotionen führen dazu, dass unangemessene, oft extreme Verhaltensweisen benutzt werden, die zu einer weiteren Eskalation führen.

Konflikte entstehen oft durch Missverständnisse, unzureichende Informationen, falsche Annahmen und mangelhafte Gesprächsbereitschaft


Egal von welchem Typ die Konflikte sind, oft verfolgen beide Seiten ähnliche Ziele, wollen aber unterschiedliche Wege dazu einschlagen. In solchen Situationen werden dann häufig absurde Gedanken in die Absichten und Motive des anderen projiziert.


„Erkennen wir stattdessen, dass beide Seiten den gleichen Wert, das gleiche Ziel verfolgen, können wir gegensätzliche Vorstellungen von der Zielerreichung leichter akzeptieren und auf höherem, konstruktiven Niveau streiten."

Es sind 5 Konfliktstile im Verhalten beobachtbar


Vermeidung – Rückzug

Man geht den meist als belastend oder bedrohlich erlebten Konfliktsituationen von vorneherein aus dem Weg oder zieht sich bei den ersten Anzeichen eines sich entwickelnden Konflikts schnell zurück. Eine Variante ist das „Übersehen“ oder „Ignorieren“ eines Konflikts, der für Außenstehende oft schon längst sichtbar geworden ist.


Durchsetzung – Kampf

Das Ziel ist die Durchsetzung der eigenen Vorstellungen oder Interessen ohne Rücksicht auf die Interessen der Gegenpartei. Die gewählten Mittel variieren: Fachkompetenz, Macht, Manipulation, Drohung, Anwendung von Sanktionen etc.

Die Alternative ist Sieg oder Niederlage.


Nachgeben

Auf die Durchsetzung der eigenen Vorstellungen und Interessen wird verzichtet. Häufige Begründungen sind „Ich will mich nicht streiten“ oder „Ich will übergreifende Ziele nicht gefährden“ oder „Der Aufwand lohnt sich nicht, der Klügere gibt nach“.


Schneller Kompromiss

Die Bereitschaft, der anderen Seite entgegenzukommen, wenn die eigenen Vorstellungen und Interessen in der Lösung zumindest teilweise zu finden sind.

Dabei werden zugunsten der schnellen Lösung eines aktuellen Problems tiefer liegende Konfliktursachen ausgeklammert.


Kooperative Problemlösung

Es wird versucht, gemeinsam die echten Konfliktursachen aufzuklären und zu beseitigen. Auf dieser Basis wird dann eine Lösung gesucht, die von beiden Parteien getragen werden kann.


„Um Konflikte zu vermeiden, sollte man die eigenen Argumente, Ziele und Wünsche deutlich zu formulieren, ohne sein Gegenüber persönlich anzugreifen oder dessen Würde anzukratzen."

Die AICG Austrian Innovation & Consulting Group bietet ein breites Spektrum an Leadershipseminaren, Seminare zur Mitarbeiterentwicklung, Konfliktlösung sowie Coachings und Consulting für Sie und ihr Unternehmen an. Wir bieten auch gerne für Ihr Unternehmen strategische Begleitung mit daraus resultierenden Maßnahmen. Alles aus einer Hand!



19 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
bottom of page